Versuchskultur mit der Bevölkerung von Basel

In Basel gibt es immer wieder grosse Projekte welche sich entgegen den Anwohner:Innen der betroffenen Orte durchsetzten. Diese sorgt dafür, dass es immer wieder Einsprüche oder Petitionen gegen Projekte gibt und dass die Bevölkerung das Gefühl bekommt, dass ihre Stimme nicht gehört wird. Gute Beispiele sind die beiden Projekte der Stadtreinigung. Die solarbetriebenen Abfallkübel und die Unterflurcontainer stossen bei vielen Menschen auf Unmut. Dieser Unmut führt zu Einsprachen und Unzufriedenheit. Mit mehr Pilotprojekten und damit verbundenen Blitzumfragen, könnte man diesem Problem entgegenwirken. Nicht bei allen Projekten lässt sich anhand eines Pilotprojekts testen, ob etwas gut ankommt in der Bevölkerung. Dort, wo es möglich ist, sollte es jedoch gemacht werden. Bei grossen Projekten wird durch eine einfache Veröffentlichung die Bevölkerung nicht genügend erreicht, was dazu führt, dass es erst zu Widerstand kommt, wenn die Bagger bereits aufgefahren sind. Ein Beispiel dazu ist die Haltestelle und die damit verbundene Baumfällung an der Margarethe.
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Eine mutige Versuchskultur ist unterstützenswert und in der heutigen Zeit dringend nötig. Gerade, wenn es um Nachhaltigkeit und Klimaschutz geht, sind Pilotprojekte notwendig, um herauszufinden, wie wirkungsvoll eine Idee ist und auf welche Resonanz sie in der Bevölkerung trifft. 

Wären Blitzumfragen eine gute Idee? Sind Pilotprojekte gut? 

 

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