Amtliche Gebühren

Auf der Wohnungssuche, beim Bewerben für eine neue Stelle oder für das Aufnahmeverfahren an eine Fachhochschule, immer wieder trifft man sie an: die amtlichen Gebühren. Für Menschen mit kleinem Portemonnaie oder junge Menschen, welche frisch die Schule abgeschlossen haben, werden diese Gebühren schnell zur Belastung. Gerade im Alter zwischen 15 und 25 Jahren kommen viele verschiedene Lebensveränderungen zusammen. Es fangen neue Lebensabschnitte an wie z.B. das Ausziehen, der Beginn einer Lehre oder das Aufnehmen eines Studiums. Das sind alles Vorgänge, die ein Bewerbungs- oder Aufnahmeverfahren mit sich ziehen. Bei diesen Verfahren braucht es neben einem Motivationsschreiben und einem Lebenslauf immer wieder amtlich beglaubigte Dokumente oder Auszüge aus Registern. Der Bezug solcher Dokumente bei amtlichen Stellen kostet Geld. Es handelt sich dabei zwar nicht um grosse Summen, für Menschen mit wenig finanziellen Mitteln, sind sie jedoch belastend. In den meisten Fällen muss ein originales Dokument vorgewiesen werden, dadurch sammeln sich die Kosten. Zudem darf dieses Dokument nicht älter als 3 Monate sein, was wiederum bei mehrfachen Bewerbungen erhöhte Kosten mit sich bringt.
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Die Preise dafür sind unverhältnismässig, da es für die Ämter nur mit einem kleinen Zeitaufwand verbunden ist. Darum könnten diese Gebühren wohl ohne grossen Verlust wegfallen. Um die Umsetzung zu vereinfachen und die Kosten nicht ganz zu streichen wäre eine Lösung per Kontingent am einfachsten. Zum Beispiel hätten in Zukunft alle im Kanton Basel-Stadt wohnende Menschen ein Kontingent für fünf Auszüge dieser Art. Dabei sind vorwiegend folgende Auszüge und Dokumente betroffen: Heimatausweis, Wohnsitzbescheinigung, Wohnsitzbescheinigung erweitert, eigener Betreibungsregisterauszug. So würde unter anderem eine weitere Hürde bei Bewerbungen von jungen Menschen wegfallen und die Wohnungssuche für Menschen mit wenig finanziellen Mitteln würde erleichtert.

 

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